SPRUNG.wien – Entwurf für ein community performance center

Die Neuverortung von politischer „Performance“ steht im Zeichen aktueller Krisen – sie sucht nach:

  • Performance als Prozess humanistische Entwicklung 
  • Kollektivem Lernen im Licht notwendiger Transformationen der Gesellschaft
  • Einübungen in neue (kulturelle/soziale) Praxen und performative Zugänge

 

Das 2020 initiierte Projekt SPRUNG.wien hat zum Ziel, Brücken zwischen Theater/Performance, Aktivismus und  Community-Arbeit zu schlagen und entwickelt gemeinsam mit KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnen integrierte Arbeitskonzepte und Programmformate: Jährlich 2-3 kleinformatige Performance Projekte sind offen für die Teilnahme aus der Community, dazu fügen sich Workshops (Experimentelles Theater, Ritual und Kampfkunst), sozialkritische Theorie und das Straßentheaterprojekt AUF ACHSE. Geschaffen werden soll eine vitale, interdisziplinäre, autonome Plattform für Produktion, Weiterbildung, Austausch, Begegnung und Aktivismus.
SPRUNG.wien legt den Grundstein zu einem erst zu schaffenden performativ-diskursiven Aktionszentrum in Wien, das eine Lücke in der alternativen Kulturlandschaft füllt, die hier seit der Schließung des Dramatischen Zentrums (1972-89) in den Bereichen alternatives, politisches Theater, Performance und Pädagogik klafft.

Angelpunkte der Arbeit sind der Dialog der Generationen in kleinformativen Performance Projekten, Trainings und Theoriemodulen, die offen und erschwinglich sind für Profis und Laien. Zentral ist die Vernetzung mit der aktivistischen Szene, kritischen Sozial- und Kulturwissenschaften und der Community. Solchermaßen stellt  SPRUNG.wien eine ambitionierte Synthese performativer Arbeitsansätze von Eva Brenner und Team im ehem. Projekt Theater STUDIO/FLEISCHEREI (1998-2020) dar – in Umkehrung des Verhältnisses (Fort-)Bildung, Diskurs und Produktion.


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